Datenschutz Drucken

Die Bedeutung des Datenschutzes ist aufgrund der Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik, aber insbesondere aufgrund der Entwicklung des Internets, stetig gestiegen. Dabei bezeichnet Datenschutz den Schutz personenbezogener Daten vor Missbrauch. Die technologische Entwicklung führt dazu, dass Datenerfassung, Datenhaltung, Datenweitergabe und Datenanalyse immer einfacher werden. Die Grundidee des Datenschutzes ist, dass jeder Mensch grundsätzlich selbst entscheiden kann, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sein sollen. Jedes Individuum soll davor geschützt werden, durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt zu werden. Gerade in der Arbeit mit Mitgliedsdaten ist besondere Obacht geboten.

Öffentliche und nicht-öffentliche Stellen, die selbst oder im Auftrag personenbezogene Daten erheben, verarbeiten oder nutzen, haben die technischen und organisatorischen Maßnahmen zu treffen, die erforderlich sind, um die Ausführung der Vorschriften des § 9 BDSG, insbesondere die in der Anlage zu diesem Gesetz genannten Anforderungen, zu gewährleisten.

Erforderlich sind Maßnahmen nur, wenn ihr Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zu dem angestrebten Schutzzweck steht.

Mit Datenschutz wird also der Schutz personenbezogener Daten vor etwaigem Missbrauch durch Dritte bezeichnet. Dies ist nicht zu verwechseln mit Datensicherheit.

pdf Merkblatt zum Datenschutz (45 KB)